Mindestens ein Rauchmelder in jedem Haushalt
Wäre in jedem Haushalt mindestens ein Rauchmelder — otpimalerweise im Vorzimmer — installiert, würden die Brand- opferzahlen schon drastisch sinken. Noch mehr Schutz würden zumindest drei Homemelder im Vor-, Schlaf- und Kinderzimmer bieten.
"Inselgeräte" sind einfache, preiswerte Rauchmelder, die im Brandfall in dem Raum, in dem sie montiert sind, Alarm schlagen. Sie können allerdings mit anderen eventuell im Haushalt montierten Rauchmeldern nicht kommunizieren. Nur der betroffene Melder schlägt Alarm, die anderen schweigen.
"System-Rauchmelder" sind ausbaufähige Geräte die per Kabel oder per Funkmodul miteinander vernetzt oder mit einer Alarmzentrale verbunden werden. Gibt ein Melder Alarm, löst er zugleich alle montierten Geräte oder das Alarmsignal der Zentrale aus. Ihr Einsatz ist vor allem in großen Wohnungen oder in mehrstöckigen Einfamilien- häusern sinnvoll. Ein Alarm, den ein Rauchmelder z.B. im Keller schlägt, weil die Tiefkühltruhe verschmort, könnte bei einem lauten Fernsehabend im 2. Stock doch überhört werden.
Den besten Schutz bietet ein in jedem Zimmer und auf jeder Etage und in jedem anderen Abschnitt Ihres Heims angebrachter Rauchmelder. Auf diese Weise hören alle Personen den Warnton und können darauf reagieren.
(Quelle: KFE-Broschüre)
Die verschiedenen Meldertypen
Das Team von Elektro Rabl berät Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Komponenten.
Optische Rauchmelder
Sie reagieren auf das durch Rauchaerosole bewirkte Streulicht und sprechen besonders gut auf sichtbaren Rauch an. Die ideale Lösung, wenn bei Brandausbruch mit vorwiegend kaltem Rauch zu rechnen ist - etwa bei Schwelbränden ohne Glimmerscheinungen.
Differential-Maximal-Wärmemelder
Sie sprechen auf eine Maximaltemperatur oder eine definierte Temperaturerhöhung in einem bestimmten Zeitraum an. Die richtige Wahl, wenn infolge äußerer Umgebungsbedingungen keine Rauchmelder eingesetzt werden können, etwa in Hotelküchen und Werkstätten.
Ionisations-Rauchmelder
Sie detektieren sichtbare und unsichtbare kleinste Rauchpartikel – eingesetzt werden diese, wenn bei Brandausbruch relativ früh Glimmerscheinungen oder gar offene Flammen zu erwarten sind.
Funken- und Flammenmelder
Sie reagieren auf die optische Strahlung und wählen nur schmale Bereiche des auswertbaren Lichtspektrums zur Detektion aus. Sie sind ideal, wenn bei Brandausbruch mit einer raschen Entwicklung von offenen Flammen zu rechnen ist.
Brandgasmelder
registrieren kleinste Spuren von Kohlenmonoxid, welches bei Entstehungsbränden lange vor Rauch und Wärme entsteht. Sie sind nicht nur ideal für die zuverlässige Brandfrüherkennung etwa in Rechenzentren, sondern können dank eines neuartigen Membransystems erstmals auch in stark staub- und feuchtigkeitsbelasteten Industriebereichen eingesetzt werden.
Gasmelder
für höchste Sicherheit in Objekten mit Gasanlagen. Der Gassensor verfügt über einen zusätzlichen Relaisausgang und kann somit im Gefahrenfall ein vorhandenes Gasventil schließen.


